Der letzte Dreck
Der französische Begriff "agent provocateur" ist mir zum ersten Mal im Zusammenhang mit der Euroweb Internet GmbH begegnet- vergangenes Jahr bei der Düsseldorfer Kaffeekränzchenrunde nach dem aus Klägersicht fehlgeschlagenen Maulkorbprozeß gegen Holznagel, über den damals auch heise.de berichtete.
Bei jener Gelegenheit hatte Herr A. E. G., Partnerantwalt der Düsseldorfer Kanzlei El Gendi & Berger (heute Berger & Co, Herr A.E.G. ist jetzt selbst Unternehmer, und zwar mit der Viscomp GmbH), welche bekanntermaßen die Euroweb Internet GmbH und andere Firmen mit ähnlichem "Geschäftsmodell" über die Jahre in ungezählten Fällen vertreten hat, recht zufrieden mit sich selbst geäußert, er habe sich unter falschem Namen per E-Mail unter die miteinander korrespondierenden unzufriedenen Kunden gemischt und sich die vorhandenenen Berichte zuschicken lassen, die er dann gegen sie verwenden wollte. Er habe sich sozusagen als "agent provocateur" betätigt.
Damals war mir die eigentliche Bedeutung dieses Begriffs noch nicht gegenwärtig, er schien mir fast sympathisch, weil er nach Partisanen, Widerstand und ähnlichem zu klingen schien.
Seit der G8-kritischen Demo in Rostock am 02.06.2007 und den Tagen danach weiß ich nun nur allzu genau, was ein "agent provocateur" ist. Er ist nach meinem Verständnis von Anstand, Ehre und Moral der allerletzte Dreck, und zwar völlig unabhängig von der Frage, welche Sache er damit unterstützt. Jemanden zu etwas anzustiften, um ihn dann dafür bestrafen zu können, zeugt in meinen Augen von allerniedrigster Gesinnung. Wer sich zu so etwas hergibt, verdient die Verachtung eines jeden ehrlichen, rechtschaffenden Menschen.
Ja, man kommt meist "weiter" im Leben, wenn man weder ehrlich noch rechtschaffen ist. Aber man macht sich stets dreckig dabei. Es handelt sich um unsichtbaren Dreck, eigentlich sogar um ein Gift, das sich in Charakter und Persönlichkeit frißt und deshalb sehr viel schwerer loszuwerden ist als jeder sichtbare Dreck.
Agent Provocateurs aller Länder, ich verachte euch. Aus tiefstem Herzen.
Bei jener Gelegenheit hatte Herr A. E. G., Partnerantwalt der Düsseldorfer Kanzlei El Gendi & Berger (heute Berger & Co, Herr A.E.G. ist jetzt selbst Unternehmer, und zwar mit der Viscomp GmbH), welche bekanntermaßen die Euroweb Internet GmbH und andere Firmen mit ähnlichem "Geschäftsmodell" über die Jahre in ungezählten Fällen vertreten hat, recht zufrieden mit sich selbst geäußert, er habe sich unter falschem Namen per E-Mail unter die miteinander korrespondierenden unzufriedenen Kunden gemischt und sich die vorhandenenen Berichte zuschicken lassen, die er dann gegen sie verwenden wollte. Er habe sich sozusagen als "agent provocateur" betätigt.
Damals war mir die eigentliche Bedeutung dieses Begriffs noch nicht gegenwärtig, er schien mir fast sympathisch, weil er nach Partisanen, Widerstand und ähnlichem zu klingen schien.
Seit der G8-kritischen Demo in Rostock am 02.06.2007 und den Tagen danach weiß ich nun nur allzu genau, was ein "agent provocateur" ist. Er ist nach meinem Verständnis von Anstand, Ehre und Moral der allerletzte Dreck, und zwar völlig unabhängig von der Frage, welche Sache er damit unterstützt. Jemanden zu etwas anzustiften, um ihn dann dafür bestrafen zu können, zeugt in meinen Augen von allerniedrigster Gesinnung. Wer sich zu so etwas hergibt, verdient die Verachtung eines jeden ehrlichen, rechtschaffenden Menschen.
Ja, man kommt meist "weiter" im Leben, wenn man weder ehrlich noch rechtschaffen ist. Aber man macht sich stets dreckig dabei. Es handelt sich um unsichtbaren Dreck, eigentlich sogar um ein Gift, das sich in Charakter und Persönlichkeit frißt und deshalb sehr viel schwerer loszuwerden ist als jeder sichtbare Dreck.
Agent Provocateurs aller Länder, ich verachte euch. Aus tiefstem Herzen.
Anna Kühne - Mi, 13. Jun. 2007



AP ist übrigens auch das...
Gruss
Peter