Es gibt immer noch aufrechte, furchtlose Amerikaner. Einer von ihnen heißt Clinton Curtis. Mir ist nicht bekannt, ob er zum jetzigen Zeitpunkt noch am Leben ist. 2004 jedenfalls hat er vor dem Justizausschusses des U.S. Repräsentantenhauses eine mutige eidesstattliche Versicherung abgegeben, deren auszugsweises Transkript sich
hier findet. Die seltsamen Ergebnisse bei der laufenden Wahl der Präsidentschaftskandidaten in den USA erscheinen einem da doch in sehr viel klarerem Licht. Und erst recht die
Bestrebungen, solche lustigen "Wahl"maschinen auch in Deutschland einzuführen.
Am 04. Dezember 2004 veröffentlichte The BRAD BLOG (www.bradblog.com) ein pdf-Dokument mit einer eidesstattlichen Versicherung des in Florida beheimateten Software-Programmierers Clint Curtis. In seiner eidesstattlichen Versicherung sowie in seiner als Videomitschnitt vorliegenden Aussage vor Mitgliedern des Justizausschusses des US-Repräsentantenhauses gibt Curtis an, er sei vom Kongressabgeordneten Tom Feeney (Republikanische Partei, Florida) gebeten worden, den "Prototyp eines Programms zur Fälschung von Wahlergebnissen" zu erstellen. Dieses Anliegen sei im Oktober 2000 während einer Besprechung in den Räumen des Unternehmens Yang Enterprises, Inc. (YEI), einer Computerberatungsfirma in Oviedo, Florida, an ihn herangetragen worden.
Curtis war bis dahin sein Leben lang Republikaner gewesen und arbeitete als Programmierer für YEI. Dieses Unternehmen hatte diverse hochgeheime Verträge mit dem Staat, der NASA und anderen Regierungsbehörden. Das involvierte Personal musste Unbedenklichkeitsbescheinigungen (clearance)einholen, um an diesen Projekten mitarbeiten zu dürfen. Curtis verstand die Aufforderung zunächst so, dass Feeney befürchtete, die Demokraten könnten versuchen, die Wahlergebnisse auf elektronischem Wege zu fälschen, und dass das nach den detaillierten Angaben von Feeney erstellte Computerprogramm dabei helfen sollte, solchen Betrug leichter zu erkennen. Nachdem er seine oberste Chefinm Mrs. Li-Woan Yang, davon informiert hatte, dass die entscheidenden Elemente zur Manipulierung der Wahlstimmenzahlen entgegen Feeney Forderung leider im Quellcode der Software sichtbar bleiben würden, informierte sie ihn seiner Aussage nach, dass das Programm dazu gedacht sei, "die Wahl in Südflorida zu manipulieren".
Zum Zeitpunkt der Besprechung, bei der er mit der Erstellung der Software beauftragt worden sei, war Feeney Sprecher des Repräsentantenhauses Florida sowie offizieller Lobbyist und betreute das Unternehmen YEI in rechtlichen Fragen. Zuvor hatte er 1994 für den Posten des Vizegouverneurs unter Jeb Bush kandidiert, als dieser zum ersten Mal versuchte, Gouverneur von Florida zu werden. Im November 2000, Feeney wurde Feeney landesweit bekannt, als er sich dem Obersten Gericht von Florida widersetzte und schwor, er würde die Wahlmänner für George W. Bush ernennen, auch wenn die vom Gericht angeordnete erneute Stimmauszählung ergeben sollte, dass Al Gore in Florida gewonnen habe. Er stieg schließlich zum Kongressabgeordneten auf und sitzt heute im Justizausschusses des Repräsentantenhauses. Obwohl sein demokratischer Gegner 2002 in der Gunst von zwei Dritteln der befragten Wähler vorn lag, schlug Feeney ihn bei der Wahl problemlos. 2004 hatte er keinen Herausforderer mehr und wurde erneut zum Kongressabgeordneten für Florida gewählt.
Quelle
Die deutsche Übersetzung der eidesstattlichen Versicherung folgt hier, falls sich im Internet noch keine findet. Bei youtube finden sich jede Menge Videos zu
diesem Thema, das in Deutschland bisher so recht noch keines ist.
Anna Kühne - Sa, 02. Feb. 2008
die ich irgendwo gelesen habe:
Im Donau-Gebiet kam es zu einer großen Überschwemmung. Ein Bauer mußte sich auf das Dach seines Hauses retten und stand trotzdem bis zu den Knien im Wasser. Es kommt ein Rettungsboot des Technischen Hilfswerks vorbei und sagt: "Steigen Sie ein, wir retten Sie". Der Mann lehnt ab: "Ich habe Vertrauen in Gott, er wird mich retten".
Das Wasser steigt weiter und steht dem Mann schon bis zur Brust. Es kommt ein Rettungsboot des Katastrophenschutzes vorbei und sagt: "Steigen Sie ein, wir retten Sie". Der Mann lehnt ab: "Ich habe Vertrauen in Gott, er wird mich retten".
Das Wasser steigt weiter und steht dem Mann schon bis zum Hals, er muß sich auf die Zehen stellen. Da kommt noch ein Hubschrauber der Bundeswehr vorbei, schmeißt dem Mann eine Stickleiter zu und sagt: "Klettern Sie hoch, wir retten Sie". Der Mann lehnt erneut ab: "Ich habe Vertrauen in Gott, er wird mich retten".
Das Wasser steigt weiter, der Mann ertrinkt. Er kommt vor Gottes Thron und fragt: "Wieso hast Du mich sterben lassen, wo ich doch so viel Vertrauen in Deine Hilfe gesetzt hatte". Gott kratzt sich am Kopf und sagt: "So genau verstehe ich das auch nicht. Ich hatte sichergestellt, daß jeweils ein Rettungsboot des Technischen Hilfswerks und des Katastrophenschutzes bei Deinem Haus vorbeifahren. Und zusätzlich habe ich auch noch einen Hubschrauber der Bundeswehr extra zu Deiner Rettung vorbeigeschickt".
Anna Kühne - Do, 31. Jan. 2008
Das ist nicht lustig, sondern nervt extrem. Ich muß mein Lebensvehikel besser warten, scheint es. Sprich: mehr bewegen und mehr an die frische Luft.
Anna Kühne - Do, 31. Jan. 2008
Bronchitis! Seit Weihnachten war ich ungefähr eine Woche wirklich gesund. Huste immer noch und kriege Herzrasen, sobald ich mal körperlich mal etwas aktiver werde. Keine Lust auf Bloggen derzeit, deshalb reichlich ruhig hier. Wird auch wieder besser.
Anna Kühne - Mo, 21. Jan. 2008
Erotik ist unseriös.
Anna Kühne - Fr, 11. Jan. 2008
und es kommt eine Idee vorbei, die einen an der Hand nimmt und mitzieht, ob man jetzt grad wirklich will oder nicht.
Anna Kühne - Do, 03. Jan. 2008
Noch immer stehe ich vor demselben Dilemma. Stecke ich meine begrenzten Kräfte nun in ein "Gegen" oder in ein "Für"?
Meine Mutter sagt, wenn man sich mit Negativem beschäftigt und dagegen ankämpft, unterstützt man es mit seiner Energie. Man solle seine Energie lieber dafür nutzen, dem Negativum ein möglichst starkes Positivum entgegen zu setzen.
Dieser Logik kann ich durchaus folgen, und sie hat etwas sehr Verführerisches an sich. Aber ... die Geschichte lehrt mich, daß Negatives, gegen das nicht genug angekämpft wird, mörderische Überhand gewinnt.
Welche Kampfmethode ist effektiver? Die direkte ("Gegen") oder die indirekte ("Für")? Und habe ich die freie Wahl? Kann ich falsch wählen?
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Lösung: Die richtige Option ist jene, die am ehesten mit den eigenen Bedürfnissen konform geht. Denn handelt man gegen seine persönlichen Bedürfnisse, wird man unglücklich und uneffektiv. Man entscheide sich also für die Option, bei der man nicht nur Kraft verbraucht, sondern auch zurückbekommt. Denn nur dann reibt man sich nicht auf und kann seiner Sache dauerhaft von Nutzen sein.
Seine persönlichen Möglichkeiten setzt man daher tatsächlich optimal gegen etwas ein, indem man sich für das entscheidet, was nicht vorrangig das Verantwortungsgefühl, sondern zu allererst den persönlichen Entfaltungsdrang befriedigt. Kompaß und Prüfstein ist und bleibt jedoch immer wieder das Gefühl der eigenen Integrität. In manchen Situationen können Verantwortungsgefühl und Integrität durchaus dasselbe verlangen. Dann - aber nur dann - muß der Entfaltungsdrang hintenan stehen.
Anna Kühne - Sa, 29. Dez. 2007
lieg ich seit zwei Tagen wieder, nachdem es mir am 26. zu gut ging und ich gleich mit der Familie zum Kindertheater quer durch die Stadt unterwegs war. Keine Erkältung, sondern immer noch Grippe - fett. Nur der Bauch ist wieder in Ordnung.
Anna Kühne - Fr, 28. Dez. 2007
wenn die ganze Familie Magen-Darm-Grippe kriegt.
Anna Kühne - Di, 25. Dez. 2007
Das Kind hat Extrem-Dünnpfiff, ist auf Salzstangen-Wasser-Diät und entsprechend schlecht drauf. Er ist sich eine Zeitung holen gegangen (wird mindestens 3 Stunden dauern), Sie macht derweil endlich mal gründlich das Bad sauber, reinigt den verstopften Waschbeckenabfluß und nimmt routiniert den stinkenden Traps auseinander.
Anna Kühne - So, 23. Dez. 2007
Schrieb ich
neulich, vor dem Hurrikan solle man keine Wäsche mehr in den Garten hängen etc.? Und schrieb ich nicht
wenig später, nur die Unvernünftigen könnten in der Welt etwas ändern?
Der Wind hat sich gedreht. (Nein, der Hurrikan kommt immer noch.) Meine Meinung hat sich geändert. Was immer du schon lange tun wolltest - tu es jetzt. Ja,
weil der Hurrikan kommt. Du könntest es sonst am Ende nie getan haben. Und das wäre doch sehr traurig.
Anna Kühne - So, 23. Dez. 2007
heißt es so schön. Und wenn ich das Gefühl habe, es wäre besser, sich nach diesem Motto zu verhalten, dann folge ich dem Gefühl meistens.
In Anbetracht der
Umstände und persönlicher Erfahrungen mit gewissen minderwertigen Persönlichkeiten, die einen solchen juristischen Freibrief für's anwaltliche Geldverdienen und Ausschalten von Kritikquellen im Internet vermutlich weidlich auszunutzen gedenken, schränke ich - zunächst über die Feiertage - die Kommentarfunktion in meinem Blog zum Zwecke der "Vorzensur" ein. Wer mir unbedingt Hinweise und Anmerkungen zukommen lassen möchte, erreicht mich wie immer per e-Mail. Bei twoday.net registrierte Besucher, die ich persönlich in den "Contributoren"-Modus freigeschaltet habe, können nach wie vor kommentieren ...
Anna Kühne - Sa, 22. Dez. 2007
Ist schon interessant, wie intensiv mein kleines Blögchen hier vom Server der
Euroweb Internet GmbH in Düsseldorf aus gelesen wird. Stundenlang wird - während der Bürozeit - auf ... Anna Kühne ... herumgeklickt und z.B. auffällig gründlich alles studiert, was mit der
Ramona Media GmbH zu tun hat. Aber auch von meinem (bisher)
kostenlosen Service der
Statistik-Auswertung wird ausgiebig
Gebrauch gemacht.
Anna Kühne - Sa, 22. Dez. 2007
A Native American grandfather was talking to his grandson about how he felt. He said "I feel as if I have two wolves fighting in my heart. One wolf is the vengeful, angry, violent one. The other wolf is the loving, compassionate one."
The grandson asked him "Which wolf will win the fight in your heart?"
The grandfather answered: "The one I feed".
Quelle
Übersetzung:
Ein alter Indianer unterhielt sich mit seinem Enkel darüber, wie er sich fühlte. Er sagte: "Ich fühle mich, als wenn ich zwei Wölfe in meinem Herzen trage. Der eine ist rachsüchtig, zornig und gewalttätig. Der andere ist liebevoll und mitfühlend."
Der Enkel fragte: "Und welcher Wolf wird den Kampf in deinem Herzen gewinnen?"
Da antwortete der Alte: "Der, den ich füttere."
Anna Kühne - Fr, 21. Dez. 2007
ist das, was Dich von innen trägt, wenn alles andere wegfällt.
siehe
hier.
Anna Kühne - Fr, 21. Dez. 2007
Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das, was die Dummen wollen.
(Fundstück auf einer Grußkarte)
Dazu paßt auch:
The reasonable man adapts himself to the world. The unreasonable man persists in trying to adapt the world to himself. Therefore, all progress depends on the unreasonable man.
(George Bernard Shaw)
Auf deutsch etwa:
Der Vernünftige paßt sich an die Umstände an, der Unvernünftige besteht darauf, sich die Umstände passend zu machen. Deshalb können nur die Unvernünftigen die Welt verändern.
Anna Kühne - Fr, 21. Dez. 2007
Das Einzige, was die Banken noch davor rettet, Insolvenz zugeben zu müssen, ist die Art und Weise, wie Papiervermögen für Billionen von Dollar zu willkürlich hoch angesetzten Werten in ihren Büchern und in denen ihrer Kunden verbucht sind. Daher ist es von absolut so maintaining these fictitious valuations is of crucial importance. This mass of "illiquid" mortgage-backed securities, CDOs and related paper ("illiquid" being a polite euphemism for "worthless") cannot be sold at anywhere near the book price. However, selling it for pennies or nickels on the dollar--assuming you can find a buyer at all--would result in setting a market price much lower than the book value, and thus trigger a wave of writedowns. To try to break this vicious cycle, the central banks are both flooding the banking system with liquidity to reduce the need for such sales, and also taking in big chunks of the illiquid paper as collateral, to pull it out of the market.
This is not a "credit crunch" which can be solved with cash. The problem is that the banks count as assets trillions of dollars of securities and bets which are essentially worthless, which means that the banks are hopelessly insolvent. Compared to the trillion-dollar holes in their balance sheets, a $500-billion handout is but a drop in the bucket. Since the financial system blew out this summer, the central banks and regulators have tried one trick after another to halt the collapse, and all have failed. This one will also fail. Rather than throwing more money down the rathole of a dead system, it is time to admit that the system has failed
Anna Kühne - Do, 20. Dez. 2007
So
nennt man das heutzutage, wenn man eigentlich total pleite ist und zum Überleben dringend Geld braucht. Schade, daß all den insolventen Kleinunternehmern, Selbstständigen, Freiberuflern und Privatleuten seitens des Staates nicht auch so großzügig mit "Liquidität" ausgeholfen wird. Unzählige Hartz-IV-Familien würden erleichtert aufatmen. Aber das geht nun wirklich nicht. Es wäre ja verantwortungslos, einfach so massenhaft Geld zu verteilen. Denn wo würde das am Ende hinführen? In eine Hyperinflation womöglich noch! Das kann ja keiner wollen, oder?
Also, ihr kleinen Leute, schön bescheiden bleiben und den Gürtel enger schnallen. Die Banken haben es
nötiger als ihr!
Anna Kühne - Do, 20. Dez. 2007